AdBlue - Was es ist, wie es hergestellt wird und wozu es genutzt wird

Dank der Abgasnorm und der SCR-Technik ist AdBlue momentan viel im Gespräch.

Immer mehr Schlepperhersteller setzen auf die SCR-Technologie (SCR = selective catalyric reduction) und somit auch auf AdBlue. Neben der Abgasreinigung und der Reduzierung von Stickoxiden verspricht es auch eine Ersparnis von Kraftstoff. Die Motoren können dank AdBlue auf niedrigen Spritverbrauch eingestellt werden. So soll eine Kraftstoffeinsparung von bis zu acht Prozent erreicht werden.

Hersteller vom AdBlue kommen meist aus dem Bereich der Düngemittel, da AdBlue eine Harnstofflösung ist, die im Haber-Bosch-Verfahren hergestellt wird. Die klare und farblose Flüssigkeit wird synthetisch hergestellt, riecht leicht nach Ammoniak, und ist nicht wie im Namen vermutet blau.

Die Rechte des Kunstnamen liegen beim VDA (Verband der Automobilindustrie). Das Gemisch heißt in den USA Diesel Abgas Flüssigkeit (Diesel Exhaust Fluid „DEF“).

Die ISO-Norm 22241 schreibt die genauen Werte des AdBlue vor, da Fremdstoffe in der Lösung auf ein Minimum reduziert werden müssen. Ansonsten setzen sich die Katalysatoren durch diese Fremdstoffe zu schnell zu und nehmen so Schaden.

Erhältlich ist AdBlue mittlerweile an vielen Tankstellen deutschlandweit, aber auch bei großen Mineralöl-Händlern und natürlich auch bei Ihrem Landmaschinenhändler vor Ort. Geliefert wird es in Containern verschiedener Größe oder direkt im Pumptankwagen. Dabei ist die Handhabung gefahrlos, denn AdBlue ist nicht als Gefahrgut klassifiziert. Es wird allerdings in die Wassergefahrenklasse 1 eingeordnet, welches die geringste Gefährdungsklasse ist. Behälter über 1.000 Liter müssen deshalb auch angezeigt werden.

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AdBlue