TITAN Grubberkombination & Challenger - ein starkes Gespann

Bericht aus der Bauernzeitung

Nachdem zum ersten Mal auf den Grünen Tagen in Erfurt im September 2006 offiziell eine "Bodenprofi" Grubberkombination zu sehen war, haben wir nachgefragt, welche Betriebe in Thüringen bereits mit diesem Produkt arbeiten und Erfahrungen gesammelt haben.

TITAN Grubberkombination & Challenger

Wir stießen sehr schnell auf die Agroland Thörey Rehestädt e.G. und haben dort fast Rekordverdächtiges gehört. Wie uns Siegmar Arnold erzählte, habe man sich bereits bei Vergleichen in 2005 mit dem Programm von "Bodenprofi" beschäftigt.

Da die Entscheidung, die Bodenbearbeitung durch einen Großtraktor oder Raupe erledigen zu lassen, natürlich auch eine entsprechende Stabilität des Bodenbearbeitungsgerätes erfordert, hatte man sich auch bei der Agrargenossenschaft Bösleben das dortige Gespann mit dem ersten 7,5m "Bodenprofi" Titan (der 2005 erworben wurde) und John Deere Raupe angesehen.

Man entschied sich in Thörey für eine 600 PS Challenger Raupe und dann im Juli 2006 für einen "Bodenprofi" Titan MKS 750, nach einem praktischen Vergleich mit vier anderen namhaften Mitbewerbern in der Bodenbearbeitungsbranche auf dem gleichen Feld.

Hauptentscheidungsgrund für den "Bodenprofi" Titan MKS 750 war das beste Stroh-Einarbeitungsergebnis, beste Krümeleffekte und gute Rückverfestigung, so dass es jetzt auch optimal beim AIRSEEDER mit der Rapsaussaat auf den schweren tonigen Böden klappt. Der Preis ist es sicherlich nicht, da die Geräte mit Markenwerkzeugen komplett in Mecklenburg mit CE-Norm und EBE gebaut werden, sind sie nicht preiswert aber auch nicht wesentlich teurer als ähnliche Geräte anderer Hersteller.

Nachdem in der Saison 2006 insgesamt 3800 ha mit dem Bodenprofi Titan MKS 750, zuerst unter sehr trockenen und später unter nassen Bedingungen (Weizenernte war erst Anfang September abgeschlossen) bei Arbeitstiefen von 15 bis 25 cm bearbeitet wurden, ist man mit dem Arbeitsergebnis und dem Energieverbrauch im Vergleich zu 2005 sehr zufrieden. Ursprünglich war man wegen der Federzinken sehr skeptisch, da man auch Steine mit Tischplattengröße in den schweren Böden hat.

Auf 3800 ha musste kein einziger Federzinken ausgetauscht werden. Somit traf die Aussage der Werksvertretung und des Herstellers zu, dass die Ausstattung mit Federzinken (HD-Ausführung) sowohl ackerbaulich als auch wirtschaftlich besser ist als Überlastsicherungszinken, obwohl Bodenprofi beide Systeme anbietet.

Positiv fiel auch auf, dass der Hersteller von "Bodenprofi" (BAUWESTA Metallbau GmbH) sehr schnell, vor allem durch ihre kompetente Werksvertretung Profiagrartechnik, auf Wünsche und Änderungen reagiert und sich von 2005 auf Modelljahr 2006 sehr viele positive Weiterentwicklungen ergeben haben.