Fabrikneues Fahrzeug anmelden

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Fahrzeuge  (auch Anhänger) dürfen auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb genommen werden, wenn sie zugelassen sind und ein amtliches Kennzeichen haben. Um ein Fahrzeug erstmals zuzulassen (anzumelden) können Sie sich in Ihrem Wohnort an die Zulassungsbehörde oder an eines der Bürgerbüros wenden. Fahrzeuge mit einer Betriebserlaubnis (beispielsweise Leichtkrafträder, Anhänger für Sportzwecke, Anhänger für Arbeitsmaschinen) können ausschließlich in der KFZ-Zulassungsbehörde zugelassen oder umgeschrieben werden.

Voraussetzungen:

  • Sie sind mit Hauptwohnsitz in Ihrem Ort gemeldet.
  • Bei juristischen Personen, Handelsunternehmen, Gewerbetreibenden: Ihr Ort ist der  Betriebssitz (Hauptsitz oder Niederlassung)
  • Sie haben bereits deutsche Fahrzeugpapiere für das Fahrzeug. Wenn nicht, müssen Sie die Informationen zur Anmeldung eines ausländischen Kfz beachten.

Benötigte Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Bei juristischen Personen, Firmen und Vereinigungen: Handels- oder Vereinsregisterauszug und Gewerbeanmeldung
  • Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Ist nur ein Elternteil erziehungsberechtigt, so ist dies durch einen Sorgerechtsbeschluss oder ein Gerichtsurteil nachzuweisen
  • Bei Betreuungen für "Behörden- und Verwaltungsangelegenheiten": Betreuerausweis
  • Bei Vertretungen: schriftliche Vollmacht (im Original) sowie Ausweis des Bevollmächtigten (im Original) und Ausweis des Vollmachtgebers (in Kopie).
  • Einverständniserklärung des Fahrzeughalters, dass dem/der Bevollmächtigten die Kfz-steuerlichen Verhältnisse bekannt gegeben werden dürfen.
  • SEPA Mandat des Fahrzeughalters/ Kontoinhabers
  • eVB (elektronische Versicherungsbestätigung)  
  • EG-Übereinstimmungserklärung (COC) bei Fahrzeugen mit EG-Betriebserlaubnis
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (bisher Fahrzeugbrief)

Besonderheiten:

  • Sie haben die Möglichkeit, ein Wunschkennzeichen zu reservieren.
  • Wenn für das Fahrzeug noch keine Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) erstellt wurde, müssen Sie das Fahrzeug zur Identifizierung vorführen.
  • Die Identifizierung kann von jeder deutschen Zulassungsbehörde, von anerkannten Sachverständigen, von Prüfern für den Kraftfahrzeugverkehr oder von Prüfingenieuren einer amtlich anerkannten Überwachungsorganisation vorgenommen werden.
  • Wurde bereits eine Zulassungsbescheinigung Teil II von einer anderen Zulassungsbehörde erstellt, kann in einigen Fällen trotzdem eine Identifizierung des Fahrzeuges erforderlich sein. Wenden Sie sich an die Zulassungsbehörde, um zu klären, ob das in Ihrem Fall zutrifft.
  • Kfz-Zulassungsdienste und Händler erhalten ihren Service nur direkt bei der Zulassungsbehörde (nicht in den Bürgerbüros).
  • Fahrzeuge mit einer Betriebserlaubnis (beispielsweise Leichtkrafträder, Anhänger für Sportzwecke, Anhänger für Arbeitsmaschinen) können ausschließlich in der Kfz-Zulassungsbehörde zugelassen werden.

Fahrzeug umschreiben innerhalb des Ortes

Eine Umschreibung des Fahrzeugs (auch Anhänger)  ist notwendig, wenn Sie der neue Halter eines Fahrzeuges sind, das bereits in Ihrem Ort zugelassen ist (Umschreibung innerhalb der Stadt). Um ein Fahrzeug umzuschreiben, müssen Sie sich in Ihrem Ort an die Zulassungsbehörde oder an eines der Bürgerbüros wenden.

Hinweise:

  • Wenn das Fahrzeug in Ihrem Ort noch zugelassen ist, können Sie das Kennzeichen behalten.
  • Wenn das Fahrzeug derzeit nicht in Betrieb (stillgelegt)  ist, benötigen Sie ein neues Kennzeichen.
  • Sie haben die Möglichkeit, ein Wunschkennzeichen zu beantragen.
  • Wenn Sie innerhalb Ihres Ortes umziehen, müssen Sie Ihr Fahrzeug nicht umschreiben, aber die Adressänderung in die Zulassungsbescheinigung Teil I eintragen lassen.

Voraussetzungen:

  • Sie sind mit Hauptwohnsitz in Ihrem Ort gemeldet.
  • Bei juristischen Personen, Handelsunternehmen, Gewerbetreibenden:
    Ihr Ort ist der  Betriebssitz (Hauptsitz oder Niederlassung)
  • Sie haben bereits deutsche Fahrzeugpapiere für das Fahrzeug.
    Wenn nicht, müssen Sie die Informationen zur Anmeldung eines ausländischen Fahrzeuges beachten.

Benötigte Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Bei juristischen Personen, Firmen und Vereinigungen: Handels- oder Vereinsregisterauszug und Gewerbeanmeldung
  • Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Ist nur ein Elternteil erziehungsberechtigt, so ist dies durch einen Sorgerechtsbeschluss oder ein Gerichtsurteil nachzuweisen
  • Bei Betreuungen für "Behörden- und Verwaltungsangelegenheiten": Betreuerausweis
  • Bei Vertretungen: schriftliche Vollmacht (im Original) sowie Ausweis des Bevollmächtigten (im Original) und Ausweis des Vollmachtgebers (in Kopie).
  • Einverständniserklärung des Fahrzeughalters, dass dem/der Bevollmächtigten die Kfz-steuerlichen Verhältnisse bekannt gegeben werden dürfen.
  • SEPA Mandat des Fahrzeughalters/ Kontoinhabers
  • eVB (elektronische Versicherungsbestätigung)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (bisher Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (bisher Fahrzeugbrief)
  • Prüfbericht oder Eintrag im Fahrzeugschein über gültige Hauptuntersuchung
  • bisherige Kennzeichen sind grundsätzlich mitzubringen, Ausnahmen unter „Besonderheiten“

Besonderheiten:

Das Kennzeichen müssen Sie in diesen Fällen nicht mitbringen:

  • Das Fahrzeug ist außer Betrieb gesetzt (stillgelegt).
  • Das Fahrzeug ist noch zugelassen und Sie wollen das bisherige Kennzeichen behalten.
  • Kfz-Zulassungsdienste und Händler erhalten ihren Service nur direkt bei der Zulassungsbehörde (nicht in den Bürgerbüros).

Fahrzeug umschreiben von außerhalb nach Ort

Eine Umschreibung des Fahrzeugs (auch Anhänger und Motorräder) ist notwendig,

  • wenn Sie der neue Halter eines Fahrzeuges  sind, das bisher in einer anderen Kommune (Zulassungsbezirk) zugelassen ist
    (= Umschreibung nach Ihren Ort mit Halterwechsel)
  • wenn Sie nach Ihren Ort umziehen und Ihr Fahrzeug mitbringen
    (= Umschreibung nach Ihren Ort ohne Halterwechsel)

Um ein Fahrzeug umzuschreiben, müssen Sie sich in Ihrem Ort an die Zulassungsbehörde oder an eines der Bürgerbüros wenden.

Hinweis:
Wenn Sie innerhalb Ihres Ortes umziehen, müssen Sie Ihr Fahrzeug nicht umschreiben, aber die Adressänderung in die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eintragen lassen.

Voraussetzungen:

  • Sie sind mit Hauptwohnsitz in Ihrem Ort gemeldet.
  • Bei juristischen Personen, Handelsunternehmen, Gewerbetreibenden:
    Ihr Ort ist der  Betriebssitz (Hauptsitz oder Niederlassung)
  • Sie haben bereits deutsche Fahrzeugpapiere für das Fahrzeug.
    Wenn nicht, müssen Sie die Informationen zur Anmeldung eines ausländischen Fahrzeuges beachten.

Benötigte Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Bei juristischen Personen, Firmen und Vereinigungen: Handels- oder Vereinsregisterauszug und Gewerbeanmeldung
  • Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Ist nur ein Elternteil erziehungsberechtigt, so ist dies durch einen Sorgerechtsbeschluss oder ein Gerichtsurteil nachzuweisen.
  • Bei Betreuungen für "Behörden- und Verwaltungsangelegenheiten": Betreuerausweis
  • Bei Vertretungen: schriftliche Vollmacht (im Original) sowie Ausweis des Bevollmächtigten (im Original) und Ausweis des Vollmachtgebers (in Kopie).
  • Einverständniserklärung des Fahrzeughalters, dass dem/der Bevollmächtigten die Kfz-steuerlichen Verhältnisse bekannt gegeben werden dürfen.
  • SEPA Mandat des Fahrzeughalters/ Kontoinhabers
  • eVB (elektronische Versicherungsbestätigung)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (bisher Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (bisher Fahrzeugbrief)
  • Prüfbericht oder Eintrag im Fahrzeugschein über gültige Hauptuntersuchung
  • bisherige Kennzeichen sind grundsätzlich mitzubringen, Ausnahmen unter „Besonderheiten“

Besonderheiten:

  • Behalten des Kennzeichens bei Umzug
    Wenn Sie vom Landkreis Ihres Ortes in die Stadt umziehen, dürfen Sie bei der Umschreibung das Kennzeichen behalten, wenn der Fahrzeughalter gleich bleibt und das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Umzugs angemeldet ist. Die Kennzeichen müssen Sie in diesem Fall nicht mitbringen.
  • Wenn das Fahrzeug außer Betrieb gesetzt (stillgelegt) ist, müssen Sie die Kennzeichen nicht mitbringen.
  • Sie haben die Möglichkeit, ein Wunschkennzeichen zu reservieren.
  • Kfz-Zulassungsdienste und Händler erhalten ihren Service nur direkt bei der Zulassungsbehörde (nicht in den Bürgerbüros).

Zulassung